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		<title>VLN 8. Rennen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 08:25:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach einem gefühlten Jahrhundert war die Sommerpause endlich vorbei. Endlich war es wieder soweit das nächste Rennen mit dem Porsche zu bestreiten. Aber dieses Wochenende stand unter einem regnerischen Stern. Das Wetter sollte laut Vorhersage nicht das Beste werden und ich machte mir schon Gedanken, wie sich der Porsche wohl im Regen fahren lassen würde. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem gefühlten Jahrhundert war die Sommerpause endlich vorbei. Endlich war es wieder soweit das nächste Rennen mit dem Porsche zu bestreiten. Aber dieses Wochenende stand unter einem regnerischen Stern. Das Wetter sollte laut Vorhersage nicht das Beste werden und ich machte mir schon Gedanken, wie sich der Porsche wohl im Regen fahren lassen würde. Außerdem hatten wir einen neuen dritten Fahrer bekommen. Peter Scharmach war der neue Pilot. Ich selber kannte ihn nicht aber Wolfgang hatte mir einige wilde Storys über diesen Kerl erzählt. Außerdem fuhr Peter an diesem Wochenende wohl nicht dass erste mal bei Land Motorsport und so zerschlugen sich meine Bedenken ganz schnell.<span id="more-147"></span></p>
<p>Das Freitagstraining konnte ich prima dazu nutzen um mit dem Porsche im nassen meine ersten Runden zu drehen. Das Regensetup war eingestellt und Regenreifen montiert. Die ersten Meter waren schon ein bisschen holprig da die Reifen noch warm werden mussten aber dann klappte es ein paar Kurven später schon ganz gut. Ich sagte mir immer „schön Vorsichtig mit dem Gasfuß sein“, denn der Apparat hat ja ein bisschen mehr Qualm als ein BMW. So ging es dann zügig aber voller Respekt in meine erste Runde. Am auffälligsten war, dass der Porsche sehr über die Vorderachse schob &#8211; aber das war für den Anfang nicht schlimm. Das Heck konnte man erstaunlicherweise recht gut kontrollieren. Liegt vielleicht auch einfach an dem Flügelwerk das am Heck prangt und einfach führ mehr Anpressdruck sorgt als bei einem Serienwagen. Die zweite und dritte Runde klappten deshalb auch schon viel besser und ich bekam mehr vertrauen in das Auto. Insgeheim hoffte ich trotzdem dass es am Samstag im Rennen irgendwie trocken sein könnte.</p>
<p>Der Samstagmorgen brachte Ernüchterung. Es war nass und es regnete. Außerdem war es nebelig. Also typisches Eifelwetter. Das Qualifying wurde pünktlich gestartet. Aber wir ließen uns Zeit und Wolfgang der alte Fuchs taktierte schon zu Beginn an. Andzej startete eine halbe Stunde nach Beginn des Trainings in die erste Runde und fuhr gleich eine super Runde die uns unter die ersten zehn im Gesamtrang platzierte. Die zweite Runde war nicht zu gebrauchen, da das Qualifying wegen einem Unfall abgebrochen werden musste. Nach zwanzig Minuten ging ich als nächstes auf Zeitenjagt, aber die Runde war nicht zu gebrauchen weil ich zuviel im Verkehr fest hing und ich froh war, wieder heil in der Box anzukommen. Das schöne war aber, dass es nicht mehr regnete und dadurch die Strecke langsam abtrocknete. Peter fuhr dann als dritter und brannte noch mal eine super Zeit in den Asphalt was uns Startplatz sieben im Gesamt und erster in der Klasse bescherte. Die Freude war dementsprechend riesig.</p>
<p>Der Zeitplan für das Rennen hatte sich durch den Abbruch im Qualifying ein wenig verzögert, sodass das Rennen erst um 12:25 Uhr gestartet wurde. Das Wetter hatte sich entschieden schön zu bleiben und deshalb wurde auf Slicks gestartet. Beim Start gab es wohl wieder ein bisschen Gerangel in den vorderen Reihen sodass alle den Atem anhielten und hofften das Andzej, der wieder den Start fuhr, ohne Probleme da durchkam. Doch wir hatten Glück und das Rennen ging ohne Probleme für uns weiter. Durch dieses kleine Chaos lagen wir in der ersten Runde sogar kurzeitig auf Rang vier, aber wir wussten alle, dass dies nicht lange so bleiben würde. Spaßig war es trotzdem. Andzej fuhr wie immer tadellos, aber diesmal kam er wohl einem anderen Teilnehmer zu nahe und es gab einen kleinen Lackabtausch und eine leichte Kaltverformung am vorderen linken Kotflügel. Dies war aber nicht weiter tragisch. Außerdem konnte Andzej unseren ersten Platz in der Klasse verteidigen und den Vorsprung zum zweitplazierten weiter ausbauen. Beim Boxenstop übergab er das Lenkrad an mich. Der Boxenstop klappte wieder super und ohne Probleme. Ich wurde im Rennen nicht vom Glück verfolgt. Ich hoffte eigentlich meine Rundenzeiten wieder zu verbessern, was mir leider ums verrecken nicht gelingen wollte. Fahrerisch kam ich nicht auf den grünen Zweig und ständiges Pech beim Überrunden ließ mich langsam verzweifeln. Irgendwie blieb ich immer hinter einem Auto hängen oder mir wurde die Tür zugeschmissen. Als mich dann auch noch der Zweit- und Drittplazierte aus unserer Klasse überholte und ein Mitkonkurrent vor meiner Nase unter gelber Flagge ein anderes Auto überholte, war ich völlig frustriert. Ich war froh als mein Boxenstop mich erlöste und ich an Peter abgeben konnte. Der gab auch gleich richtig Kitt und versuchte die zwei Porsche aus unserer Klasse wieder einzuholen. Dies gelang ihm auch und war in unmittelbarer Schlagdistanz als das Rennen leider wegen zu vielen Unfällen abgebrochen werden musste. Das Ende vom Lied war also dritter in der Klasse und elfter im Gesamtrang. Naja es war zumindest wieder ein Platz auf dem Treppchen aber es hätte trotzdem besser laufen können.</p>
<p>Mein Resümee für dieses Rennen ist, dass ich mich für die letzten beiden Rennen intensiv mit der Datenaufzeichnung beschäftigen werde, damit ich sehen kann wo ich meine Zeit verliere. Somit hoffe ich zehn bis fünfzehn Sekunden zu finden, die mir noch fehlen um vorne besser mitschwimmen zu können. Aber ich und die anderen glauben an mich das ich das schaffe und das ich ein gutes Gefühl.</p>
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		<title>VLN 7. Rennen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Wochen nach dem ersten Rennen im Porsche ging es für mich weiter. Dieses Rennen war das 6 Stunden Rennen des MSC Ruhrblitz und ist das Saisonhighlight in der VLN Meisterschaft. Die Starterliste war prall gefüllt und das hieß, dass es voller und stressiger auf der Piste werden würde. Außerdem hatte Wolfgang Land, der alte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Wochen nach dem ersten Rennen im Porsche ging es für mich weiter. Dieses Rennen war das 6 Stunden Rennen des MSC Ruhrblitz und ist das Saisonhighlight in der VLN Meisterschaft. Die Starterliste war prall gefüllt und das hieß, dass es voller und stressiger auf der Piste werden würde. Außerdem hatte Wolfgang Land, der alte Fuchs, den Porsche auf Cup Standard zurück gerüstet. So starteten wir nicht mehr in der Klasse SP7 sonder in der Cup2 Klasse. Das hatte den Vorteil dass wir nicht mehr mit dem Tankpilot tanken mussten und dadurch kürzere Boxenstandzeiten realisieren konnten. Außerdem gesellte sich als Verstärkung, für das 6 Stunden Rennen, Patrick Simon zu uns. Ich fand das total geil weil ich Patrick nur aus dem Fernsehen kenne und weiß, dass er damals bei Land Motorsport zusammen mit Bilstein die Piste gerockt hat.<span id="more-137"></span>Ich befürchtete schon, dass ich vor Ehrfurcht das ganze Wochenende auf Knien durch die Box rutschen würde, aber Patrick war voll der super nette Kerl und meine kleinen Sorgen waren unbegründet.</p>
<p>Los ging es aber erst mal am Freitagvormittag, da hatte mich Wolfgang gebeten ein paar Taxigäste über den Grand Prix Kurs zu chauffieren. Ich fand es perfekt, denn so konnte ich das umgebaute Auto neu kennenlernen und mich auf das andere Fahrverhalten neu einschießen. Die Taxigäste hatten auch einen Riesenspaß, denn die hatten noch nie in einem Rennwagen gesessen oder sind auf der Rennstrecke gewesen. Jeder stieg mit einem breiten Grinsen im Gesicht wieder aus. Zwischendurch tauschte ich das Cockpit mit Andrzej, damit er sich auch auf den Porsche einstellen konnte. Außerdem löcherten mich die Gäste mit einem Haufen Fragen, die ich auch brav beantwortete. Aber das war eh voll entspannt mit denen, denn die Jungs und Mädels waren alle super cool drauf.</p>
<p>Leider zeichnete sich an diesen Vormittag ein Problem mit dem Porsche ab. Der verlor nämlich Öl und es qualmte immer kräftig als das Auto an die Box kam. Deshalb wurde, nachdem wir die Taxigäste gefahren hatten, das Auto zerlegt und der Schaden behoben, damit wir am nächsten Tag beruhigt in das Rennen starten konnten. Dies dauerte natürlich und das freie Training am Nachmittag konnten wir deshalb gar nicht fahren.</p>
<p>So ging es dann, Samstagmorgen im Qualifying, das erste Mal auf die Nordschleife in der Cup Konfiguration. Es ließ sich schon anders fahren als im letzten Rennen. Irgendwie kam das Heck schneller und er lag nicht mehr so satt auf der Strecke. Ein bisschen nervöser aber auch agiler. Also nix schlimmes, aber ich musste mich darauf einstellen. Dies ging auch ganz gut und mit meinen Zeiten war ich auch ganz zufrieden. Die Top Zeiten fuhren natürlich Patrick und Andrzej. Wobei Andrzej eine 8:30 in den Asphalt nagelte und uns eine 13. Startposition und den zweiten Platz in der Klasse bescherte. Ich stand in der Box und bekam den Mund nicht mehr zu. Absolut Kranker Scheiss!!! Aber irgendwann will ich das auch mal schaffen. Ein geiles Ziel wie ich finde. Hähä!!!</p>
<p>Das Rennen startete, wie immer, pünktlich um zwölf. Das Wetter war Top, das Auto verlor kein Öl mehr und lief super. Andrzej fuhr den Start und machte gleich ein paar Plätze gut. Außerdem schob er sich gleich in der ersten Kurve an dem Erstplazierten in der Cup2 Klasse vorbei, sodass wir die Klasse anführten. Andrzej konnte bis zu seinem Boxenstopp den Vorsprung auch noch weiter ausbauen und übergab das Cockpit dann an Patrick. Der Boxenstop klappte super und Patrick fuhr seinen Turn locker flockig weg. Ich hatte auch nix anderes erwartet. Dann übergab er mir das Steuer. Ich war aufgeregt wie ein kleiner Junge, da wir ja schon wieder in den Top Ten platziert waren und die stark besetzte Cup2 Klasse anführten. Wolfgang hatte mich vorher noch ein wenig beruhigt aber die Aufregung war immer noch stark genug. Aber es klappte trotzdem ganz gut. Nur der Verkehr machte mir diesmal zu schaffen. Man merkte deutlich, dass mehr Autos auf der Strecke waren und man viel mehr überholen musste. Dies führte zwischendurch zu kritischen Situationen weil die langsameren Teilnehmer einen manchmal Übersehen und einfach reinziehen obwohl man selber schon fast daneben ist und überholen wollte. In meiner dritten Runde wurde es besonders heikel, als ich im Abschnitt Kesselchen mit über 220 km/h mit der kompletten linken Fahrzeugseite auf der Wiese war, weil ich jemandem ausweichen musste als dieser einfach rübergezogen ist. Da ging mir schon die Düse, aber habe die Situation ganz gut gemeistert und den Porsche heil gelassen. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, mich an einen anderen Cup Porsche zu hängen. Es war ein geiles Gefühl das er mich nicht abschütteln konnte und ich dadurch wusste, dass ich schon wieder ein bisschen besser geworden bin. Der Boxenstopp verlief wieder problemlos und ich übergab das Auto wieder an Patrick.</p>
<p>Da ich leider noch nicht so fix bin mit dem Porsche, konnte der zweitplazierte Runde um Runde aufholen. Deshalb waren wir nach dem Boxenstopp nur noch zweiter in der Klasse und aus der Top Ten raus. Aber das war nicht weiter schlimm, denn Patrick und Andrzej konnten wieder Boden gut machen und wir landeten am Ende trotz eines Reifenschadens wieder auf Platz eins in der Cup2 Klasse und auf den sechsten Platz im Gesamt. Ich konnte es kaum glauben. Das zweite Rennen mit dem Porsche und dann schon auf Platz eins. Das hätte ich nie gedacht. Deshalb noch mal vielen Dank an Andrzej und Patrick. Das geilste an dem Wochenende kam aber gleich nach dem Rennen, als die Siegerehrung auf dem Podium stattfand. Wolfgang meinte wir müssten dahin, weil wir Wertungsgruppensieger geworden sind und diese da auch gleich geehrt werden. Völlig überrascht rannten Andrzej und ich los, um noch rechtzeitig zu kommen. Zum Glück schafften wir es und konnten uns zusammen mit Patrick feiern lassen. Ein herrliches Gefühl dort oben zu stehen. Da kann man sich glatt dran gewöhnen und macht Lust auf mehr. Außerdem gab es meinen ersten goldenen Kranz und die obligatorische Sektdusche durfte natürlich auch nicht fehlen.</p>
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		<title>VLN 6. Rennen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 14:24:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Endlich war es soweit. Das erste Rennwochenende mit einem Porsche! Je näher ich diesem Termin kam desto unruhiger wurden meine Nächte. Der Anfang war zwar mit der Testfahrt gemacht, aber halt nur auf dem Grand Prix Kurs. Zunächst reiste ich am Freitagmittag an und begrüßte mein neues Team und den anderen Fahrer. Andrzej Dzikevic hieß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich war es soweit. Das erste Rennwochenende mit einem Porsche! Je näher ich diesem Termin kam desto unruhiger wurden meine Nächte. Der Anfang war zwar mit der Testfahrt gemacht, aber halt nur auf dem Grand Prix Kurs. Zunächst reiste ich am Freitagmittag an und begrüßte mein neues Team und den anderen Fahrer. Andrzej Dzikevic hieß der Gute und war ein super netter Kerl. <span id="more-124"></span>Andrzej kommt aus Litauen und ist mein erster Kontakt mit einem Internationalen Fahrer. Ich wusste, dass er schon Porsche Cup gefahren ist und sonst auch schon Nordschleifenerfahrung hatte. Er war auch ein wenig skeptisch bezüglich meiner fahrerischen Qualitäten und ob ich mit dem Auto zurechtkommen würde auf der Nordschleife. Aber Wolfgang hatte ihm schon vorher gut zugeredet und gesagt, dass er sich wegen mir keine Sorgen machen braucht.</p>
<p>Dann ging es bald auch schon mit dem Freitagstraining los. Andrzej ging mit dem Porsche zuerst auf die Piste und drehte ein paar große Runden. Dann kam er in die Box und ich stieg in das Cockpit. Die ersten Meter auf dem Grand Prix Kurs waren schon vertraut, aber trotzdem schlug mein Herz bis zum Hals. Als es dann das erste Mal auf die Nordschleife ging, fühlte ich mich wie ein blutiger Anfänger. Ich hatte das Gefühl, alles neu lernen zu müssen und stocherte mich von einer Kurve zur nächsten. In der zweiten Runde klappte es dann auch schon viel besser, aber der Respekt war enorm. Ich erinnerte mich an meine ersten Rennen auf der Nordschleife als ich immer den Kopf eingezogen habe wenn ein Porsche an mir vorbeigeschossen ist. Ich bewunderte die Jungs und dachte nie daran, selber mal in dieser Position zu sein. Aber bis ich so schnell bin wie die anderen dauert es wohl noch ein bisschen.</p>
<p>Das Fazit von dem Freitagstraining war, dass ich mich gut geschlagen habe, und ich tierischen Respekt vor dem Auto gepaart mit der Nordschleife habe. Aber der Fun Faktor war enorm und außerdem hatte ich ja wieder nach einer Herausforderung gesucht.</p>
<p>Am Samstag im Qualifying fuhr Andrzej den ersten Turn um gleich ein paar heiße Runden in den Asphalt zu brennen. Der Blick auf den Zeitmonitor bescherte mir ein neues Glücksgefühl an diesem Wochenende als die ersten Zeiten auf dem Monitor auftauchten. Wir bewegten uns unter den Top Ten. Ich war völlig aus dem Häuschen. In der V4 Klasse, wo ich ja bis jetzt nur gefahren bin, durften wir 5 Seiten weiterblättern und die Zeit von unserem Auto zu sehen bzw. war es immer über den 100 Gesamtrang. Jetzt war die Zeit gleich auf der ersten Seite und unter den Top Ten. Absolut geil!!! Dann durfte ich meine zwei Runden drehen und es klappte auch schon wieder ein bisschen besser als am Freitag. Die Zeiten wurden auch besser und ich fühlte mich schon sicherer. Obwohl Andrzej nach mir noch mal auf Zeitenjagd ging und diese auch verbessern konnte, rutschten wir aus der Top Ten raus. Dies war aber gar nicht schlimm, denn Platz zwei in der Klasse und 16 im Gesamt konnte sich meiner Meinung nach sehen lassen.</p>
<p>Den Start um 12 fuhr natürlich Andrzej. Wenn ich gefahren wäre, hätten die mich da vorne in der Luft zerrissen. Ich verfolgte den Start auf der Tribüne gegenüber der Schikane. Über Streckenfunk hörte man, dass sich in der Mercedes Arena ein Porsche quer gestellt hatte und zwei andere in diesen reingefahren sind. Ich wurde schon ganz nervös und machte einen langen Hals um die ersten Autos zu sehen die angeschossen kamen. Zum Glück war unser Auto heil geblieben und Andrzej hatte schon auf den ersten Metern ein paar Plätze gut machen können. Als ich mich dann für meinen Turn fertig gemacht hatte, lagen wir schon auf Platz sieben und waren auf den ersten Platz in der Gruppe vorgefahren. Dann kam der Boxenstopp, der ohne Probleme verlief und ich übernahm das Cockpit.</p>
<p>Endlich ging es für volle acht Runden am Stück in das Rennen. Das Gute für mich war, dass die Teilnehmerzahl in diesem Rennen recht niedrig war und ich somit nicht so viele Autos überholen musste. Dadurch konnte ich mich mehr auf das Fahren konzentrieren, was alleine schon schwer genug war. Auch neu für mich war das Überholen anderer Teilnehmer. Denn alle guckten nicht so schön in den Rückspiegel wie ich es früher immer gemacht hatte und machten mir dadurch einfach die Tür zu als ich gerade zum überholen ansetzte. Aber das ging zum Glück immer gut. Lag wohl auch daran, dass ich noch ein wenig zögerlich war. Aber ich lerne ja noch. Als meine acht Runden dann vorbei waren, war ich froh, das Auto wieder Andrzej zu übergeben. So ein Porsche ist schon anstrengender zu fahren als ein V4 BMW.</p>
<p>Andrzej fuhr nach dem Boxenstopp den Rest vom Rennen souverän zu Ende. Leider verloren wir unseren ersten Platz in der Klasse wieder und durch kürzere Standzeiten in der Box anderer Teilnehmer rutschen wir im Gesamt auf Platz 10 zurück. Das fand ich aber gar nicht schlimm, denn das war bis dato das beste Ergebnis was ich in der VLN einfahren konnte. Das Auto hatte auch keine Blessuren und wir alle waren super happy und zufrieden. Das anschließende Bier auf der <a href="http://www.land-motorsport.de/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=113&amp;catid=113" target="_blank">Siegerehrung</a> schmeckte gleich doppelt so gut wie sonst.</p>
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		<title>VLN 5. Rennen</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 19:29:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Jaaaaaaa was soll ich da schreiben? Ich bin nicht mitgefahren und ich werde Euch verraten wieso. Nach dem letzten Rennen war ich der Meinung eine Entscheidung zu treffen. Mir fehlte die Lust, die restliche Saison mit einem VLN Serienwagen weiter zu fahren. Dafür hatte mir die Testfahrt in dem Porsche viel zu sehr Spaß gemacht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jaaaaaaa was soll ich da schreiben? Ich bin nicht mitgefahren und ich werde Euch verraten wieso.<br />
Nach dem letzten Rennen war ich der Meinung eine Entscheidung zu treffen. Mir fehlte die Lust, die restliche Saison mit einem VLN Serienwagen weiter zu fahren. Dafür hatte mir die Testfahrt in dem Porsche viel zu sehr Spaß gemacht.<br />
Deshalb dachte ich mir „vergeude keine Zeit und guck das du was anderes fährst“.<br />
Nach mehreren Telefonaten entschied ich mich deshalb, mein Glück bei <a title="www.land-motorsport.de" href="http://www.land-motorsport.de/" target="_blank">Land Motorsport</a> zu versuchen und ein bisschen Rennluft in einem neuen Team und neuem Auto zu schnuppern.<br />
Deshalb bin ich auch ein wenig aufgeregt und freue mich schon sehr auf das kommende Wochenende. Ich bin mal gespannt wie es wird und werde natürlich davon Berichten.</p>
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		<title>VLN 4. Rennen</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 19:25:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Wochenende zum vierten Rennen war für mich erfüllt mit gemischten Gefühlen. Das 24 Stunden Rennen war super gelaufen, aber irgendwie keimte in mir der Gedanke, das auf Dauer Serienwagen zu fahren nicht der Brüller sein würde. Ich wollte mal was anderes probieren, etwas mit mehr Bums. Deshalb auch die Testfahrt mit dem Porsche bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wochenende zum vierten Rennen war für mich erfüllt mit gemischten Gefühlen. Das 24 Stunden Rennen war super gelaufen, aber irgendwie keimte in mir der Gedanke, das auf Dauer Serienwagen zu fahren nicht der Brüller sein würde. Ich wollte mal was anderes probieren, etwas mit mehr Bums. Deshalb auch die Testfahrt mit dem Porsche bei Land Motorsport.<br />
Als ich deshalb am Samstag im freien Training, das erste mal nach dem 24 Stunden Rennen wieder im BMW saß, fühlte sich alles ganz komisch an. Die ersten Meter waren furchtbar, weil sich der BMW so ganz anderes anfühlte wie der Porsche am Vortag. Ich hatte das Gefühl das ich einem großen Wackelpudding sitzen würde. <span id="more-112"></span><br />
Michael und Jörn waren schon vor mir gefahren und ich knallte die letzten Runden im freien Training. Trotz des Unwohl sein kam eine halbwegs vernünftige Runde zu Stande und setzte uns damit auf Startplatz 7. Mir war es eigentlich an diesem Wochenende egal, da ich eh keine richtige Lust mehr hatte.<br />
Den Start fuhr dann Michael und als zweiter Jörn. Beide fuhren gute Zeiten aber so richtig kamen wir nicht in Schwung. Wir hatten nämlich, nach den beinahe Reifenschäden im 24 Stunden Rennen, die Achsgeometrie anders einstellen müssen, was uns ein wenig in den Zeiten nach hinten warf. Deshalb konnten wir nur mit Mühe auf Startplatz 5 vorfahren.<br />
Als ich dann als dritter das Cockpit übernahm, wollte ich auch nicht mehr viel riskieren und den BMW heil Nachhause fahren. Dieser Plan wurde aber 4 Runden vor Schluss zunehmend gefährdet. Es zog sich nämlich Eifeltypisch zu. Tief hängende Wolken im Bereich Flugplatz und Schwedenkreuz und langsam einsetzender Regen, ließ in mir ein mulmiges Gefühl aufkommen.<br />
Aber da es noch zu trocken war für Regenreifen fuhr ich einfach weiter. Dritte Runde vor Schluss wurde es Abschnittweise immer ungemütlicher und nasser. Deshalb nahm ich den Speed raus in den nassen Passagen und versuchte da irgendwie durchzukommen um an den trocken Stellen wieder Gas geben zu können. Die Vorletzte Runde läutete ich dann auch noch ein, obwohl mich die Jungs in die Box holen wollten. Ich meinte das geht noch und fuhr deshalb weiter. Diese Runde war zwar auch ein bisschen wie auf rohen Eiern fahren aber es klappte trotzdem ganz gut. Bis zur Döttinger Höhe. Ab da war dann Land unter und es schüttete wie aus Kübeln. Ich dachte mir nur „ach du scheiße“. Deshalb schnell vom Gas gegangen und nur sachte Lenkmanöver gemacht um nicht abzufliegen. Das klappte bei mir recht gut aber manch andere hatten weniger Glück. Im Rückspiegel konnte ich sehen wie sich ein BMW von Black Falcon wie in Zeitlupe wegdrehte und in die Leitplanke titschde. Ich war so fasziniert, das ich fast vergas nach vorne zu gucken.  Ich schaffte es dann endlich in die Box und das Team zog mir in Windeseile die Regenreifen auf.<br />
Wider raus auf der Strecke, zog genau vor meiner Nase der BMW vom Team Schmickler an mir vorbei. Ok dachte ich. Da hängst du dich jetzt mal dran und versuchst dein Glück. Leider kam ich nicht in Schlagdistanz und überholte dafür einen anderen BMW aus unserer Gruppe. So fuhr ich die letzte Runde zu Ende ohne genau zu wissen auf welchen Platz wir nun lagen.<br />
Später stellte sich heraus dass wir vierter wurden und ich nur drei Sekunden hinter den Drittplazierten war.</p>
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		<title>Testfahrt Porsche 997 Cup</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 11:46:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Porsche]]></category>

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		<description><![CDATA[Soooo ick bin et wieder, euer Kommander. Es war Freitagmorgen der 11.06.2010 kurz nach acht als ich das Fahrerlager am Nürburgring betrat. Die Nacht hatte es geregnet und die Strecke war noch feucht, aber das Wetter schien besser zu werden, was die Chance auf eine trockene Strecke erhöhte. Meine Kontaktperson an diesem Tag war Wolfgang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soooo ick bin et wieder, euer Kommander.<br />
Es war Freitagmorgen der 11.06.2010 kurz nach acht als ich das Fahrerlager am Nürburgring betrat.<br />
Die Nacht hatte es geregnet und die Strecke war noch feucht, aber das Wetter schien besser zu werden, was die Chance auf eine trockene Strecke erhöhte. Meine Kontaktperson an diesem Tag war Wolfgang Land, den ich auch sofort anrief als ich im Fahrerlager war. Wir trafen uns vor der Box 10. Wolfgang und ein Mechaniker waren die Vorhut und nahmen schon mal die Box in Beschlag, damit der kurz darauf folgende LKW Platz hatte, seine Ladung zu löschen.<span id="more-105"></span><br />
Als der Racetruck dann hinten seine Rampe öffnete, standen sie da. Ein Porsche 997 RSR und ein Porsche 997 Cup. Lechz! Der RSR war ein Kundenfahrzeug, das auch an diesem Vormittag getestet werden sollte und der Cup war nur für mich. Ich freute mich wie ein kleiner Hund, der auf sein Leckerchen wartete. Deshalb ging es schnell zur Papierabnahme und dann schlüpfte ich fix in die Rennklamotten.</p>
<p>In der Zwischenzeit wurden die beiden Boliden ausgeladen und in Stellung gebracht. Ich schlich erstmal um die beiden Fahrzeuge ein wenig rum und begrüßte die anderen Mechaniker und Christian Land. Der erklärte mir dann erstmal ein paar Funktionen, Schalter und Anzeigen sowie die Schaltung. Der RSR wurde zuerst startklar gemacht und Marc Basseng, mit dem ich vorher schon in der Box ein bisschen schnacken konnte, pilotierte diesen zuerst. Er ging mit Regenreifen raus und ich tat es ihm gleich. Ich wollte schließlich bei meinem ersten Rollout mit einem Porsche wenigstens eine Runde heil überstehen.</p>
<p>Also habe ich mich in den Porsche geschält und festgezurrt, den Ignition-Schalter umgelegt und den Startknopf gedrückt. Der Porsche erwachte zum Leben! Ein geiles Gefühl! Dann hieß es Kupplung treten und den ersten Gang einlegen. Ich zog den Schaltstock nach hinten, ein „Klack“ und eine 1 auf dem Motec Display verrieten mir, dass der erste Gang eingelegt war. Dann ging es&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. abgewürgt. Mit so einer Sintermetall Rennkupplung ist es gar nicht so einfach, vernünftig vom Fleck zu kommen, wenn man bis jetzt nur Serienwagenklassen gefahren ist. Deshalb auch sofort den Motor wieder angelassen und dann&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230; hat es geklappt. Ok, es war immer noch ein wenig holperig, aber ich kam vorwärts.</p>
<p>Dann ging es durch die Boxengasse raus auf die Strecke. Ich war die ersten Runden auch schön vorsichtig. Es war schließlich nass und die Regenreifen mussten auch erstmal auf Temperatur gebracht werden. Aber selbst jetzt fühlte es sich einfach nur geil an. Mit dem Schalten ging es auch von Runde zu Runde besser. Zum Glück trocknete die Strecke schnell ab, sodass ich in die Box gefahren bin um Slicks aufziehen zu lassen.</p>
<p>Nach einer kleinen Pause und ‘ner halben Pulle Wasser ging es dann auch gleich wieder los. Ok, ich habe das Auto noch mal abgewürgt, aber beim zweiten Mal ging es dann auch wieder. Die ersten Runden waren wieder wie auf rohen Eiern, da die Reifen ja erstmal auf Temperatur gebracht werden mussten. Aber dann ging die Luzi richtig ab. Je heißer die Pellen wurden, desto heißer wurde ich. Runde um Runde traute ich mir mehr zu. Die Bremspunkte setzte ich immer später führ mit Zug durch die Schikane und beschleunigte immer aggressiver aus den Kurven heraus. Ein geiles Gefühl! Auf die Zielgerade einbiegen, „Klack“ dritter Gang, volles Rohr auf dem Gas „Klack“ vierter Gang, dann weiter in den fünften. Dann hart anbremsen und „Klack“, „Klack“, „Klack“ in den zweiten geknipst und in die enge rechts der Mercedes-Arena eingelenkt.</p>
<p>Aber dann hieß es erstmal Pause machen. Denn so ein Porsche heizt sich ein wenig mehr auf als ein Serienwagen BMW und ich schwitzte wie ein Schwein. Also ab in die Box, aus dem Auto gekrabbelt und erstmal ein Liter Wasser gekippt. Ich war super happy. Dann habe ich mir vom Christian ein bisschen die Telemetrie erklären lassen, was auch recht interessant war. Nach dem nächsten Liter Wasser ging es dann auch wieder los. Ich war fahrgeil und das Anfahren klappte dann auch schon gleich beim ersten Mal.</p>
<p>Ich fuhr dann noch ein paar Mal raus und machte immer wieder zwischendurch Pause um Wasser zu tanken. Ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nicht so geschwitzt. Aber es hat sich gelohnt und der Spaß war dann um 14 Uhr vorbei. Ein bisschen erleichtert war ich dann schon, denn ich war fix und alle und hatte das Gefühl, einen Marathon gelaufen zu sein.</p>
<p>Wolfgang und Christian Land lobten mich dann auch noch, da ich den Porsche heil gelassen hatte und trotzdem wohl recht fix unterwegs gewesen bin. Das fühlte sich dann gleich noch mal doppelt so gut an. Deshalb steht für mich auch fest. ICH WILL AB SOFORT PORSCHE FAHREN!</p>
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		<title>24-Stunden-Rennen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 10:11:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer glaubt, dass ich jetzt über jeden einzelnen Tag berichte, der hat sich geschnitten. Ich glaube, das würde den Rahmen sprengen und außerdem weiß ich auch nicht mehr alles. Ich kann nur sagen, dass es von Mittwoch bis Samstagvormittag ständig scheiss Wetter und es Arsch kalt war. Wer fleißig von Euch meinen Blog verfolgt hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer glaubt, dass ich jetzt über jeden einzelnen Tag berichte, der hat sich geschnitten. Ich glaube, das würde den Rahmen sprengen und außerdem weiß ich auch nicht mehr alles. Ich kann nur sagen, dass es von Mittwoch bis Samstagvormittag ständig scheiss Wetter und es Arsch kalt war. <span id="more-99"></span>Wer fleißig von Euch meinen Blog verfolgt hat, der weiß, dass im letzten VLN Rennen unser BMW E46 das zeitliche gesegnet hat. Deshalb fuhren wir das 24-Stunden-Rennen mit einem BMW E90. Dieser wird auch weiterhin in der VLN eingesetzt.</p>
<p>Der E90 wurde noch eine Woche vor dem Rennen modifiziert, um das Rennen problemlos zu überstehen. Ein neues Fahrwerk wurde unserem Renner auch spendiert. Deshalb fuhren wir das freie Training und die Qualifying-Sitzungen locker flockig, gewöhnten uns erst mal an das neue Auto und stimmten das Fahrwerk ab. Da uns die Startposition für das Rennen eigentlich egal war, waren wir recht verblüfft, dass wir trotz unseres gefühlten Rumgegurke auf dem dritten Startplatz standen. Das Auto hatte also Potenzial.</p>
<p>Zum Start des 24-Stunden-Rennens kam dann auch mal die Sonne raus und es wurde sogar ein bisschen warm. Das Wetter sollte sogar bis Sonntagabend so schön bleiben. Für das Rennen legten wir uns nur eine Taktik zurecht. Einen sauberen Schnitt fahren, diesen konstant aufrecht erhalten und jegliche Kaltverformung vermeiden. Diese Taktik machte sich in der Nacht wieder bezahlt, denn die Rundenzeiten waren im Stockfinsteren fast so gut wie am Tag. Deshalb konnten wir uns, wie letztes Jahr, wieder auf Platz eins schieben. Das Programm zogen wir dann bis zum Schluss durch und konnten unseren Klassensieg von 2009 wieder bestätigen.</p>
<p>Ein absolut schweinegeiles Gefühl wieder Klassensieger beim wohl härtesten 24-Stunden-Rennen zu sein! Danach wurde auch ausgiebig gefeiert, was auch meinem oben angesprochenen Gedächtnisverlust erklärt.<br />
Ich möchte mich auf diesem Wege auch einmal bei ein paar Leuten bedanken.<br />
Vielen lieben Dank an das Team Aust Motorsport, die wieder einen geilen Job gemacht und sich die Nächte um die Ohren geschlagen haben. Vom Mechaniker bis zur Köchin, Ihr wart alle super!</p>
<p>Vielen Dank an meine Mitfahrer Frank Aust und Michael Eichhorn. Es war wieder saugeil, mit Euch den Klassensieg einzufahren. Außerdem ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass der Sieg 2009 nicht einfach nur Zufall war.</p>
<p>Ein großer Dank geht an Norbert Kox. Dies ist mein Personal Trainer, der mich für meine Rennen und ganz besonders für das 24-Stunden-Rennen fit gemacht hat. Ich freu mich schon auf unsere nächsten Trainingseinheiten.</p>
<p>Vielen Dank an die Firma Stand 21, die mir für das 24-Stunden-Rennen meinen neuen Rennanzug geschneidert haben.</p>
<p>Vielen Dank an das Autohaus Rolf Jansen. Dies ist mein Lexus Dealer, bei dem ich meine weiße Schönheit, einen Lexus IS 220d, gekauft habe. Dieses Baby bringt mich immer super entspannt von A nach B.</p>
<p>Vielen Dank an die Firma <strong>NEU</strong>SITE, die meine geile Homepage gebastelt haben und mich in Sachen Marketing betreuen. Ich finde Euch voll cool und freu mich darauf, mit Euch weiterzurocken.</p>
<p>Vielen lieben Dank an all die Leute, die an mich glauben und mir für mein weiteres Vorankommen die Daumen drücken.</p>
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		<title>52. ADAC ACAS H&amp;R-Cup</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 11:01:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich weiß gar nicht so recht was ich diesmal schreiben soll. Die letzten beiden Rennen waren ja nun nicht rund gelaufen und unser BMW wurde jedes Mal Kaltverformt. Aber irgendwie gab es trotzdem was Geiles zu erzählen. Diesmal war eigentlich alles Kacke. Im Training bekamen wir keine anständige Zeit zusammen. Meine allerletzte Runde war trotz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß gar nicht so recht was ich diesmal schreiben soll. Die letzten beiden Rennen waren ja nun nicht rund gelaufen und unser BMW wurde jedes Mal Kaltverformt. Aber irgendwie gab es trotzdem was Geiles zu erzählen.<span id="more-90"></span></p>
<p>Diesmal war eigentlich alles Kacke. Im Training bekamen wir keine anständige Zeit zusammen. Meine allerletzte Runde war trotz einer doppelt gelb geschwenkten Flagge immerhin noch eine 10,07 geworden. Somit standen wir im guten Mittelfeld.</p>
<p>Nach dem Training wurde der BMW gecheckt und die Bremsen getauscht. Beim Lösen des vorderen rechten Bremssattels verabschiedete sich eines der Gewinde. Die Folge war, dass alle Mechaniker wie die Bienen ausgeschwärmt sind und versucht haben dieses Teil aufzutreiben. Michael ist sogar mit seinem Auto nach Adenau gedüst um da Werkstätten abzuklappern. Ersatzweise probierten wir einen Bremssattelhalter von einem E36 aber der passte auch nicht. Als letzte Möglichkeit blieb uns nur das Teil irgendwie festzuschweißen. Das hat auch funktioniert und wir konnten zum Glück doch noch ins Rennen starten.</p>
<p>Die Startposition war aber mittlerweile eh egal, denn wir hatten solange wegen der Bremse gebraucht, dass wir nicht in die Startaufstellung fahren konnten und somit aus der Boxengasse starten mussten. Da Jörn diesmal den ersten Turn fahren wollte und ich nix dagegen hatte jagte er, als die Boxenampel dann endlich auf Grün war, dem Feld hinterher. Er pflügte sich soweit auch gut durch das Feld und machte immer mehr Boden gut. In seiner siebten Runde passierte es dann. Er hämmerte den BMW in Breitscheit in die Mauer.</p>
<p>Wir dachten und hofften natürlich, dass es nicht so schlimm wäre und versuchten irgendwie zu Jörn oder dem BMW zu kommen. Durch den letzten Funkkontakt wussten wir, dass er zu Posten 130 geschleppt wurde. Ja und da erst mal hinkommen war auch ‘nen Akt. Ich glaube wir haben über eine Stunde gebraucht und kenne glaube jetzt fast jeden Mountainbike und Trampelpfad rund um die Nordschleife. Als wir dann an Posten 130 ankamen wussten wir das es Jörn gut ging und dem BMW schlecht.</p>
<p>Ich weiß nicht was alles kaputt war, weil ich ihn nur von weitem gesehen habe. Ich glaube es war auch gut so. Ich finde, der E46 war ein super schönes Auto das sich geil fahren ließ. Wir ärgerten damit viele E90 aus unserer Klasse und BMW M3 aus der Klasse V5. Außerdem gewannen wir damit unsere Klasse beim 24 Stunden Rennen 2009.</p>
<p>Jetzt ist die Karre klein und das 24 Stunden Rennen steht vor der Tür. Wenn das mal nicht aufregende zweieinhalb Wochen werden.</p>
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		<title>35. DMV 4-Stunden-Rennen</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 10:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das zweite Rennen stand für mich unter einem besseren Stern. Das Wetter war (wenn auch nicht viel) wärmer als beim letzten Rennen, dafür aber sonniger. Diesmal war ich vom Kopf her entspannter, denn meinen Dämpfer hatte ich ja bekommen und wollte den gleichen Fehler nicht noch einmal machen. Außerdem fuhr ich diesmal nicht als erster [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das zweite Rennen stand für mich unter einem besseren Stern. Das Wetter war (wenn auch nicht viel) wärmer als beim letzten Rennen, dafür aber sonniger. Diesmal war ich vom Kopf her entspannter, denn meinen Dämpfer hatte ich ja bekommen und wollte den gleichen Fehler nicht noch einmal machen. Außerdem fuhr ich diesmal nicht als erster das Training. Ein bisschen Aberglaube darf schon sein. <img src='http://www.roland-botor-racing.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> <span id="more-81"></span></p>
<p>Ich ließ mir diesmal Zeit. Zuerst fuhr Michael und danach Jörn. (Ich mampfte in der Zwischenzeit `nen Brötchen und nuckelte an meinem Kaffee herum) Beide kamen aber auf keine gute Zeit, da sie keine richtige freie Runde hatten. Dann übernahm ich das Steuer. Meine erste große Runde war gleich eine 10:04 und konnte uns somit auf Platz 4 positionieren. In meiner zweiten Runde wollte ich noch eine Kohle nachlegen. Leider musste ich an zwei schnellen Schlüsselstellen schnellere Rennwagen vorbei lassen und verhagelte mir damit eine bessere Zeit. Somit konnte ich das Training mit einer 10:05 beenden.</p>
<p>Aber Startplatz 4 konnte sich schon mal sehen lassen, denn die anderen waren in Schlagdistanz. Ich fuhr wieder den Start. Der Start war wieder der reinste Amoklauf. Es ist immer ein riesen Gewusel und man weiß vor lauter Autos gar nicht, wo man hin soll. Aber eine Lücke findet sich immer. <img src='http://www.roland-botor-racing.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Beim Start ging auch soweit alles gut, bis zur ersten Kurve. Da bekam ich von irgendeinem Übermotivierten einen Schubser auf das Heck und ich drehte mich in der Kurve quer zur Fahrbahn. Ich hätte kotzen können. Ich war nur heilfroh, dass die anderen so gut reagiert haben und mir wenigstens nicht in die Karre gefahren sind. Deshalb schnackelte ich den zweiten Gang rein und machte mich an die Verfolgung.</p>
<p>Ich pflügte mich Runde für Runde durch das Feld. Erst balgte ich mich wieder mit den Mini´s und Fiesta´s rum, dieses Mal aber steckte ich sie schneller in die Tasche und ackerte mich weiter nach vorne. Platz 6 war dann auch recht schnell wieder erobert und ich zog wie an der Hutschnur gezogen weiter nach vorne. Die Rundenzeiten trugen ihr übriges dazu bei, meine Konkurrenten schneller einzuholen. Eine 10:02, 10:01 und 10:00 nagelte ich in den Asphalt. Diese Zeiten bescherten mir ein angenehmes Glücksgefühl. Platz 5 holte ich mir deshalb nach einem netten Schlagabtausch vom Dolate E90 BMW. Als ich dann auch noch den Honda Accord von Dupré in Sichtweite hatte, war der Jagdinstinkt vollständig geweckt. Den musst Du noch holen, dachte ich mir und so war es dann auch. Nach kurzem Gerangel schob ich mich wieder auf meinen anfänglichen 4. Platz vor. In meinen letzten eineinhalb Runden baute ich den Vorsprung noch aus.</p>
<p>Dann ging es in die Box und ich übergab das Steuer an Michael. Ich war nach der ganzen Aufholjagd total aufgeputscht und ich fühlte mich saugeil!</p>
<p>Michael hatte weniger Glück. Er versuchte den Accord hinter sich zu halten, wurde aber von diesem auf´s Korn genommen, als eine Überrundung mit schnelleren Porsche stattfand. Das hatte zur Folge, dass Michael kurz in die Box musste um die Reifen zu wechseln und den BMW ein bisschen gerade zu dengeln. Das warf uns wieder auf Platz 7 zurück.</p>
<p>örn fuhr nach Michael, konnte aber leider auch nix mehr reißen. Er kam zwar wieder an Platz 6 heran, aber es reichte nicht mehr von der Zeit her und der vierte Gang gab am Ende des Rennens auch noch den Geist auf. Jörn hat noch das Beste daraus gemacht und nahm es mit Humor. Platz 7 war an diesem Samstag dann erreicht.</p>
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		<title>57. ADAC Westfalenfahrt</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 10:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es war endlich soweit, das von vielen Leuten sehnsüchtig erwartete erste Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft begann am 27.03.2010. Wie für viele andere war ich ganz heiß darauf, hoch motiviert und übermütig. Da ich den Wintercup gefahren bin und ich meiner Meinung nach dachte, ich war im Training und das Popometer auf das äußerste geschärft, ging [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war endlich soweit, das von vielen Leuten sehnsüchtig erwartete erste Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft begann am 27.03.2010. Wie für viele andere war ich ganz heiß darauf, hoch motiviert und übermütig. Da ich den Wintercup gefahren bin und ich meiner Meinung nach dachte, ich war im Training und das Popometer auf das äußerste geschärft, ging es Samstagmorgen ins Training.<span id="more-73"></span></p>
<p>Ich sollte als erstes fahren und gleich eine gute Zeit hinschmettern. Den Tag zuvor hatte es noch geregnet, aber die Strecke war über Nacht getrocknet. Trotzdem musste man noch mit nassen und feuchten Stellen auf der Strecke rechnen. Da es auf der Grand Prix Strecke aber soweit trocken war, ging es mit Slicks auf die Piste. Die Order lautete, in zwei kleinen Runden auf der Grand Prix Strecke die Reifen warm zu fahren und dann ab auf die Nordschleife und ne schnelle Zeit holen.</p>
<p>Soweit so gut. Die Reifen waren warm der Rolli war heiß. Als ich in der ersten großen Runde war, musste ich schon gleich an der Quiddelbacher Brücke wieder vom Gas gehen, weil sich ein Aston Martin in die Leitplanke gebohrt hatte. Außerdem war die Strecke da schon nass gewesen, was wahrscheinlich diesen Umstand für den Aston begünstigt hatte. Für mich ging es weiter über Flugplatz und Schwedenkreuz. Aremberg war passiert und auf dem Weg runter zur Fuchsröhre wurde mein Übermut bestraft. Mir brach das Heck des BMWs aus. Ich konnte es trotz Gegenlenken nicht mehr stabilisieren und krachte vorne links und hinten links in die Planke. Es zeigte sich mal wieder, dass auf der Nordschleife eigene Gesetzte gelten. Ich dachte mir „du blödes Schwein“ und hätte mir am liebsten selbst in den Arsch getreten. Ich versuchte, unseren verbeulten Renner wieder zu starten, aber der rührte sich nicht. Außerdem gab ich über Funk durch, dass ich Scheisse gebaut hatte und nun versuchte, an die Box zu kommen. Der Abschlepper ließ zum Glück auch nicht lange auf sich warten und zerrte mich bis Breitscheid. Kurz darauf kamen auch schon Frank und Bernd und begutachteten den BMW. Sie zupften ihn ein bisschen zurecht, sodass die Lenkung freigängig war. Außerdem bekamen wir ihn auch wieder angerüsselt und ich fuhr unseren Renner so schnell es ging in die Box. Dort wurde er schnell zusammengeflickt und wir fuhren das Training zu Ende.</p>
<p>In der Pause zwischen Training und Rennen haben unsere Jungs den BMW wieder gut flott gemacht. Kühler und Ausgleichsbehälter wurden getauscht. Die Stoßstangen vorne und hinten wurden mit Kabelbindern und Klebeband fest gemacht. Der Kotflügel vorne und das hintere Seitenteil wurden ausgebeult und gängig gemacht, damit die Reifen nicht mehr an der Karosserie schleiften. Wir konnten das Rennen sogar normal starten. Ich fuhr den Start bei komplett trockenen Verhältnissen.</p>
<p>Da wir nur auf Platz 9 in der Klasse waren, stand ich recht weit hinten. Der Start war wie immer chaotisch und es ging gut zur Sache, doch ich konnte mit unserer verbeulten Kiste recht gut mithalten und schlug mich eine ganze Zeit lang mit Ford Fiesta´s und BMW Mini´s herum. Doch ich konnte mich behaupten und mich Stück für Stück nach vorne arbeiten. Ich war recht überrascht wie gut der BMW ging, denn das Lenkrad stand schief, worauf man schließen konnte, dass das Fahrwerk nicht mehr optimal eingestellt sein konnte.</p>
<p>Leider wurde meine Aufholjagd immer wieder durch gelbe Flaggen unterbrochen, weil sich reihenweise andere Leute abgeschossen haben. Ich war nicht der einzige, der übermütig war. In meiner letzten Runde waren an mindestens fünf verschieden Stellen auf der Rennstrecke gelb geschwenkte Flaggen. Man passierte quasi eine Unfallstelle und nach fünf Kurven kam man zur nächsten. Ich hatte echt einen Hals, weil es so überhaupt keinen Spaß machte. Die Runde fuhr ich dann genervt zu Ende, machte einen Boxenstop und übergab das Auto an Michael.</p>
<p>Als der Boxenstop fertig war, fragten mich unser Teamchef Frank und die Mechaniker gleich, ob das Auto denn richtig funktionieren würde. Die Rundenzeiten waren ja nicht so gut. Aber ich sagte, dass Auto fährt den Umständen entsprechend super und würde auch noch schneller gehen. Aber das ging ja nicht, weil ständig gelbe Flaggen gezeigt wurden. Außerdem erfuhr ich noch, dass wir auf Platz 7 vorgefahren waren.</p>
<p>Der Rest vom Rennen war recht unspannend, denn Michael und danach Jörn fuhren ihr Ding. Beide klagten auch über gelbe Flaggen und dass ganz schön viel Schrott auf der Strecke sein würde. Am Schluss kamen wir noch auf Platz 6, was den Umständen entsprechend noch ganz gut war.<br />
Erst im Nachhinein erfuhren wir, dass es einen Protest in unserer Klasse gegeben hatte. Der Erstplatzierte wurde daraufhin disqualifiziert und wir rutschten somit noch auf Platz 5.</p>
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